Klare Kante

NEIN zur StUB

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Landkreis braucht keine Straßenbahn, die 1 Stunde 20 Minuten benötigt, um von Nürnberg über Erlangen nach Herzogenaurach zu bummeln.

Was Erlangen-Höchstadt braucht, ist eine sinnvolle Verbesserung der Anbindungen im öffentlichen Nahverkehr. Und zwar zum Nutzen aller 25 Kommunen im Landkreis.

Für die StUB werden derzeit Investitionskosten von einer halben Milliarde Euro veranschlagt. Die Erfahrung bei öffentlichen Großprojekten der jüngsten Zeit (Stuttgart21, Elbphilharmonie Hamburg, Flughafen Berlin) zeigt, dass eine erhebliche Kostensteigerung nicht auszuschließen sein wird.

Viel schwerer wiegen jedoch die jährlichen Betriebskosten. Der Anteil des Landkreises ERH an diesen jährlichen Betriebskosten wird mit bis zu 15 Millionen Euro veranschlagt. Umgerechnet auf die einzelnen Kommunen des Landkreises bedeutet dies, dass z.B. die Gemeinde Adelsdorf jedes Jahr rund 150.000 Euro nur für die StUB an den Landkreis bezahlen muss. Geld, dass an anderer Stelle, z.B. dem Straßenbau oder der Kinderbetreuung, fehlen wird.

Wir sind der Überzeugung, dass der ÖPNV im Landkreis verbessert werden muss. Insbesondere Querverbindungen, wie z.B. ein Anschluss der Gemeinde Röttenbach an die S-Bahn in Bubenreuth oder verbesserte Verbindungen von Aurachtal nach Höchstadt oder von Heroldsberg nach Erlangen, fehlen. Auch braucht Herzogenaurach eine direkte Anbindung nach Nürnberg, idealerweise aber einen direkten Anschluss an den Flughafen und damit direkt an das U-Bahn Netz.

Alle diese Maßnahmen lassen sich mit Bussen bzw. Schnellbussen effizienter, schneller, flexibler und kostengünstiger realisieren.

Wir sind deshalb gegen das Millionengrab StUB.

Wenn Sie zu derselben Überzeugung gelangen, dann wählen Sie am 16. März Michael Dassler zum Landrat von ERH und mit allen 60 Stimmen die Liste 06 FDP